Von  

light-bulb-503881_640Da Wärme immer nach oben steigt, ist der höchste Energieverlust auf dem Dachboden zu merken. Ein ungedämmtes Dach kann mehrere hundert Euro im Jahr kosten, wenn es nicht oder falsch gedämmt ist. Wer jetzt sein Dach nachträglich richtig dämmen möchte, kann sogar noch Fördergelder einstreichen. Die Auswahl der Dämmmaterialien reicht von Glaswolle bis Styropor.

Glaswolle ist immer noch der meistbenutzte Dämmstoff, da er mehrere Eigenschaften hat, die Wolle weist prima Feuchtigkeit ab und ist auch resistent gegen Schimmel und Parasiten. Wenn mit Glaswolle gedämmt wird, bleibt die Energie im Haus, doch die Wolle hat eine geringe Wärmespeicherleistung.

Ist Glaswolle gesundheitsschädlich?

Mit Glaswolle zu arbeiten ist schon schwierig genug, es muss immer ein Mundschutz und Handschuhe getragen werden, denn die kleinen Glaspartikel verursachen Juckreiz und Atemschwierigkeiten, wenn die Vorsichtsmaßnahme nicht eingehalten wird. Krebserregende Eigenschaften hat Glaswolle aber nicht, dass haben Studien ergeben und die Glaswolle die seit 1996 hergestellt wird, ist vollkommen unbedenklich.

Glaswolle ist außerdem gut zu verarbeiten, denn sie kann leicht geschnitten und eingedrückt werden, Abschnitte gibt es so gut wie gar nicht, wenn sauber gearbeitet wird.

Dämmen mit Styropor

Der Dachboden kann aber auch mit Styropor gedämmt werden, allerdings schrecken manche davor zurück, denn es ist leicht brennbar und wegen der Starrheit ist er auch nicht gut zu verarbeiten. Styropor ist allerdings völlig in Ordnung, wenn manche Menschen doch vor Glaswolle zurückschrecken.

Man braucht aber im Gegensatz zur Glaswolle die doppelte Menge, wenn mit Styropor gedämmt werden soll, denn die Dämmeigenschaften sind lange nicht so hoch wie bei Glaswolle. Außerdem ist Styropor auch anfälliger, wenn es um Schimmel geht, darum wird hier deutlich mehr Geld ausgegeben, denn es muss deswegen noch eine spezielle Folie eingesetzt werden, um eben Schimmelbefall zu vermeiden. Styropor ist zwar gesünder als Glaswolle, kann aber nicht so effektiv eingesetzt werden.

Feuchtigkeit sollte draußen bleiben

Wer jetzt sein Haus baut, kann damit rechnen, dass sowieso Folie verwendet wird, denn sie bildet eine sogenannte Dampfsperre und sie wird über der Dämmung angebracht. Feuchtigkeit soll so nicht ins Haus kommen und darum gibt es eine zweite Folie, die zwischen Dachziegel und der Dämmung eingebracht wird.

Personen die weder Glaswolle noch Styropor wollen, können aber auch Naturmaterialien verwenden, hier sollte jedoch ein Fachmann zu Rate gezogen werden, denn es geht in erster Linie um Brandschutzmaßnahmen.